Warning: "continue" targeting switch is equivalent to "break". Did you mean to use "continue 2"? in /homepages/43/d284478024/htdocs/rk/templates/rkitzehoe2013003/functions.php on line 205

94 Mannschaften beim 26. Hochsauerlandmarsch


Morgens um 0600 begannen wir hoch motiviert den Wettkampf. Insgesamt lagen sieben Stationen vor uns, mit verschiedenen Herausforderungen.     Bei der ersten Station ging es um Panzer-, Luftfahrzeugerkennung und politische Bildung. Bei Station zwei musste die Entfernung geschätzt werden. Zum Glück hatte ich drei Kameraden von der Artillerie mit, für Sie war es ein leichtes mit geübten Auge die richtige Entfernung zu schätzen.             Beim Hindernisparcour wurde dann unsere Schnelligkeit und Geschick gefordert, beim anschliessenden Handgranatenwerfen Treffsicherheit.               Ein echtes Highlight der Abgang über die Rollenbahn. Viel Kraft erfordert das Ziehen eines alten Millitär Lkw's (braucht nicht erwähnt werden - es ging wie immer Bergauf), und einige SAN-Fragen mussten an dieser Station gelöst werden. Das KK-Schiessen fand auf einen sehr moderen Stand statt, über Bildschirm konnte die Trefferaufnahme erfolgen. Zum Abschluss forderte ein Eilmarsch noch einmal unsere Kraft. Leider hatten wir mit einer längeren Strecke gerechtet, so das wir alle noch Reserven hatten. Die ganze Strecke wurde Bergab im leichten Trab und Bergauf im schnellen Schritt vollzogen. Und haben dann für die knapp 10 km mit über 7,5 KG Gepäck eine Marschzeit von 01:28 erreicht. Wer das Hochsauerland kennt, weiß dass es nur Bergauf oder Bergab geht. Für uns Flachlandtiroler eine tolle Erfahrung.

Sehr großen Respekt von den ersten (wir sind nur gelaufen ) , die den Marsch in 43 Minuten absolvierten.!!  

Respekt dem Team "Infanterieschule Hammelburg"

 


 

 

Insgesamt 94 Teams fanden in diesem Jahr den Weg nach Liesen, darunter auch sechs dänische Mannschaften. Eine gemischte Mannschaft wurde um zwei Belgier gebildet, damit diese nicht vergebens angereist waren. Teilnehmen können nur aktive Soldaten und Reservisten, das Verhältnis beider Anteile ist ziemlich ausgeglichen. Nach etwa drei Stunden hatten die meisten Gruppen das Ziel erschöpft erreicht.  Der HSM ist der größte Wettbewerb dieser Art. Besonders durch die hohen Anforderungen hat der HSM einen besonderen Stellenwert unter den Soldaten. Die Organisation und Durchführung lag bei dem Landeskommando Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit der Reservistenkameradschaft Liesen und zahlreichen Helfern aus dem Regierungsbezirk Arnsberg. Unterstützung liefern außerdem die Löschgruppe Liesen, das THW Hallenberg, der Malteser Hilfsdienst und das Bataillon für Elektronische Kampfführung 932 aus Frankenberg. Beherbergt sind die über 500 Soldaten in benachbarten Schützenhallen. Die ausreichen und gute Verpflegung erfolgt durch den Standort Winterberg.
Abends konnte der Offizier für Reservistenahngelegenheiten, Oberstleutnant Bernd Münstermann, die Sieger küren. Der stellvertretende Befehlshaber des Wehrbereichskommando Mainz, General Hans-Jürgen Hugenschmidt, ließ es sich nicht nehmen, vierzehn Tage vor seiner Pensionierung noch einen Pokal zu stiften und diesen auch persönlich zu überreichen. Der Pokal für die beste Reservistengruppe ging an die RK Dillenburg. Den Pokal für den Gesamtsieg empfing das Team der Infanterieschule Hammelburg aus den Händen des stellvertretenden Kommandeurs des Landeskommandos NW, Oberst Jürgen Bergmann. Auf Platz 2 und 3 folgten die RK Marbach und das HBU Team II aus Dänemark.