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2013 NOM – Nord- Ostsee Marsch

Reservisten unterwegs

 

Wie jedes Jahr haben wir uns nach Dithmarschen aufgemacht um uns Herausforderungen zu stellen und die haben wir auch in reichlich gefunden.

 Am Freitag ging für uns Wettkämpfer um 17:00 Uhr los, die Funktioner waren bereits auf den Stationen. Nachdem Administrativen Dingen und dem Empfang der Verpflegung in Form von EPA ( Typ I und Typ II)  Laughinglecker und einer kurzen Einweisung wurden wir in unser Einsatzgebiet gebracht. Wie gewohnt, hat sich das Organisationsteam, einen komplett neuen Ablauf einfallen lassen. Und das macht diesen Marsch auch so besonders! Man kann sich auf nichts einstellen. Leben in der Lage! Dieses Mal ging es in den Raum Seeth. Die Kaserne wird auch leider dort geschlossen und so hatten wir die Gelegenheit diese noch mal zu erlebt.

Am Absetzpunkt zeigte sich wie wichtig es ist, sich gleich zu Anfang schon richtig zu orientieren. Da einige Teams irgendwie in die andere Richtung marschierten, waren wir schon gleich gut davor. Und konnten uns so gut absetzen.

An unserer ersten Station mussten wir einen verwundeten versorgen. An der zweiten musste eine Brücke gesichert werden, hierfür bauten wir dann ein MG Stellung auf. Hier wurde unser Wissen wunderbar ergänzt um einige wichtige Details bei der Bedienung des MG’s auf Lafette.

An der Station Überleben im Felde konnten wir dann unser Wissen gut anbringen. Dann ging es in eine ehemalige Stellung des Flugabwehrraketenbataillon 38, dort wurden drei Aufgaben von uns abverlangt, Häuserkampf, Seil Steg und die andere Art des Entfernungsschätzen.   Für das durchsuchen eines Gebäudes wurden wir mit einem anderem Team zusammengefasst. Mit welcher wir perfekt harmonierten und den Feind schnell aus dem Haus warfen. Die zurück gelassenen Ausrüstungsgegenstände, Waffen und Sprengmittel wurden gemeldet, zur Zufriedenheit der Schiedsrichter. Und so konnten wir an die nächste konditionell fordernde Station Wechsel. Das THW hatte dort einen sehr langen Steilsteg aufgebaut, das gesamte Gerät für das Aufbauen brachten die THW Kameraden selbst mit und konnten so auch Ihre Kondition stärken. An der Station musste der erste Mann den Seil Steg überwinden Nachdem er dieses geschafft hatte musste er den zweiten, der in einem Rettungskorb unter dem Seil hing, die 35 Meter mit Hilfe eines Seiles nachziehen.

Die dritte Herausforderung bestand darin, anhand einer Karte die Strecke um die Stellung zu schätzen und dann die für ein Ablaufen dieser dafür benötigte Zeit schätzen. Natürlich musste dann die geschätzte Zeit überprüft werden, ohne Uhr/Handy wurden wir auf den Weg um die Stellung geschickt. Unterwegs mussten dann noch kleine Schilder mit Nummern gesucht werden und die Summe dieser ermittelt werden., als Kontrolle das der Weg vollständig abgelaufen wurde. Wir hatten 20 Minuten geschätzt, waren dann aber doch schon nach 15,5 Minuten fertig. Wir sind einfach zu schnell;-)

Der nächste Anlaufpunkt wurde uns genannt und gleich Versorgungsmaterial für diesen mitgegeben. Dieser gefüllte Sandsack wurde noch ein ungeliebter Weggefährte für uns. Der Anlaufpunkt entpuppte sich als toter Briefkasten und so mussten wir den Sandsack noch weiterschleppen und gefühlt wurde er immer schwerer. An der Minenstation übersah ich natürlich, im Dunkeln, das Warnschild und den Zugdraht. So hatten wir hier keinen glücklichen Start. Nach einigen interessanten Berichten aus dem Bereich der Minenkunde ging es weiter, immer noch mit dem Versorgungsgut. grrrrr und der Sandsack wurde schwerer......

Bei der nächste Aufgabe hielten wir uns nicht lange auf, eine Eisenbahnbrücke musste vermient und dann gesichert überquert werden.

Die Sonne ging auf und wir legten die erste Rast ein......

kurze Rast

 

Dann ging es endlich in die Stapelholmer Kaserne in Seeht, als erstes in den AGSAP Simulator. Hier schossen uns mit dem zweite und dritte besten Schiessergebnisse direkt an die erste Stelle der Teamwertung für diese Aufgabe. Auch auf der Kampfbahn mit alternativen Waffen konnten wir glänzen.  Danach musste ein Keller mit Hilfe des Nachsichtgerätes  "LUZIE"  durchsucht werden und eine sich daraus ergebene detaillierte Meldung erstellt werden. Unteranderem war eine Bombenwerkstatt darstellt, dort übersahen wir die auf dem Stuhl liegende Karte. Welche die OBZ wichtige Informationen gebrachte hätte. In der Kaserne mussten wir noch eine Informanten Befragung durchführen. Dieser schickte  uns dann weiter zu einem anderen Informanten, außerhalb der Kaserne. In seinem Transporter dürften wir dann mal mitfahren

Nartürlich ging’s nicht weit, das Fahrzeug fiel aus und mussten zu Fuss weiter. Gerade dieser Absetzpunkt wurde von der Feinddarstellung umzingelt. So schlugen wir uns links in die Büsche und die nartürlich hinter uns her. Aber sind ja nicht von gestern, nachdem wir eine ehemalige Sandkuhle passiert hatten, legten wir uns in einen Hinterhalt. In diesen einer dann auch prompt lief. Schade das wir nicht das Gesicht von den Kameraden fotografieren konnten. Guckte recht sparsam, damit hatte er nicht gerecht. Aber wir sind ja alle nur Reservisten oder war das aktive J  . Leider wurden wir dadurch doch etwas aufgehalten. Und so kamen wir für das Wasserstation etwas zu spät. Hätten wir uns die Punkte noch geholt, wäre wir ganz vorne mit dabei gewesen. Wir wären auch natürlich gern ins Wasser gegangen. War ja nur so 5 Grad kalt das Wasser….. und das was auch schon  toller Wettkampf !!!!

 

 

 

Besonderen Dank an alle Kameraden die geholfen haben, ein tolles Erlebnis für uns zu schaffen. Dank auch an unseren Kameraden FwRes StFw Struve, der wie immer uns sehr gut versorgt hat!

Danke